Die Gartensaison ist eröffnet!

StrandkorbDer Garten kann wieder genutzt werden.

Es ist wieder Frühling und alle Mieter die ein Gartenbenutzung im Mietvertrag haben freuen sich auf das Werkeln und Relaxen im Paradies.
Endlich können sie den Garten bepflanzen, die Blumenkästen an den Balkon montieren und das geliebte Kräuterbeet pflegen und hegen.

Ist man neu eingezogen oder hat zum ersten Mal eine Wohnung oder ein Haus mit Gartenbenutzung gemietet, ist oft eine Unsicherheit vorhanden über die Nutzung des Gartens. Was darf ich und wann muss ich den Vermieter um Erlaubnis fragen?

Informieren sie sich, denn Grundsätzlich haben Mieter mehr Rechte und Freiheiten wie sie denken.

Haben sie eine Wohnung oder ein Haus mit Garten gemietet dürfen sie ihn so nutzen, wie sie wollen. Er ist Bestandteil ihres Mietvertrages und deshalb haben sie auch das Nutzungsrecht. Das gilt natürlich auch für die Terrasse und den Balkon. Bei Einfamilienhäusern zählt der Garten automatisch als mit vermietet, es sei, es ist etwas anderes im Mietvertrag vereinbart. Solche Sonderheiten immer schriftlich fixieren und als Bestandteil des Mietvertrages immer unterschreiben lassen. In einem Streitfall haben sie bei mündlicher Absprache selten eine Chance ihre Rechte geltend zu machen.

Sind mehrere Mietparteien im Haus, kann es da anders aussehen.

Wer den Garten oder einen Teil des Gartens mitgemietet hat darf dort auch schalten und walten nach eigenem Gefallen.
Ist allen Bewohnern des Hauses eine Benutzung erlaubt, ist natürlich eine gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Die Grenzen der Benutzung  sind dann immer erreicht, wenn ein Mieter oder der Vermieter  sich in seinen Rechten  eingeschränkt fühlt. Diese liegen bekanntlich immer im Ermessensbereich und sollten in einem freundschaftlichen Gespräch geklärt werden. Streit unter Nachbar ist nur nervenaufreibend und mindert enorm die Lebensqualität.

Grundsätzlich gilt, gehört ein Garten zum Haus oder Wohnung.

Der Mieter hat das Recht den Garten nach seinen Vorstellungen zu nutzen und zu gestalten. Welche Blumen oder Sträucher sie anpflanzen bleibt ihnen überlassen, da gibt es fast keine Grenzen. Es ist alleine ihre Sache ob sie Rosen, Kräuter, Beerensträucher oder was auch immer pflanzen.
Hobbygärtner dürfen einen kleinen Gartenteich, einen Komposthaufen oder ein Gemüsebeet anlegen. Natürlich sollte alles in einem bestimmten Rahmen bleiben. Die eigentlichen Strukturen des Gartens sollten erhalten bleiben.  Ein Gartenteich darf natürlich nicht die Größe eines Fischteiches oder Swimmingpools haben.

Wer darf ernten?

Wer Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt hat, darf am Ende auch ernten und muss die Früchte nicht an seinen Vermieter abgeben.

Eindeutig sind die Regeln für Mieter mit Gartennutzung, was den Nachwuchs betrifft.  

Ihren Kinder und deren Freunde dürfen dort selbstverständlich spielen und herum tollen. Dazu gehört auch das Aufstellen eines Planschbecken für die Kinder oder aber auch einer Hundehütte.

Eines sollten sie aber beim anlegen von größeren Objekten bedenken.

Sollten sie einmal ausziehen kann der Vermieter darauf bestehen, dass sie den Garten in den ursprünglichen Zustand wieder herrichten, so wie sie ihn bei Mietbeginn vorgefunden haben.  Da ist die Regelung genau wie bei Umbauten in der Wohnung oder des Hauses.

Bei unklaren Verhältnissen sollte sie aber sicherheitshalber einen Rechteanwalt konsultieren oder sich bei einer Mietervereinigung Rat einholen.

 

Riester Rente Darlehen zur Finanzierung von Haus und Garten

Ein Gast-Artikel von Martin Lange

 

Wer sich den Traum von Haus und Garten verwirklichen möchte, sollte jede Alternative in Betracht ziehen, um an günstiges Kapital zu gelangen. Eine Alternative bildet die staatlich geförderte Riester Rente zur Finanzierung von Haus und Garten. Stiftung Warentest hatte diese Möglichkeit einmal näher unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Bedingungen und der entsprechende Nutzen dieser Finanzierungsquelle einmal näher analysiert

Zwei Darlehensmodelle stehen zur Auswahl

Zum einen hat die Stiftung Warentest das so genannte Annuitätendarlehen und zum anderen den Kombikredit miteinander verglichen. Beim Annuitätendarlehen werden gleichbleibende Raten aus Zins und Tilgung für die Bauherren fällig. Bei einem Kombikredit schwanken die Raten aus Zins und Tilgung hingegen. Bei diesem Kombikredit werden die Zahlungen nicht sofort getilgt. In diesem Fall hat der Versicherte zu aller erst für einen Bausparvertrag zu sparen. Nach Zuteilung des Vertrages wird das Darlehen ausgelöst. Im Anschluss werden feste Raten für das Darlehen fällig. Beide Modelle sind jeweils mit der staatlich geförderten Riester Rente möglich. Es werden direkte Zuschüsse und steuerliche Vorteile zur Tilgung der Darlehen bereit gestellt.

Europäischer Gerichtshof kippt alte Regeln der Riester Rente

In der Vergangenheit hatten die Sparer der Riester die geplante Immobilie noch selbstständig in Deutschland zu bewohnen. Laut EU-Kommission wurde bei dieser Regelung gegen geltendes Recht verstoßen, weshalb eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht worden ist. Dieser Klage wurde statt gegeben. Das Urteil ergab, dass die Riester Rente nicht an einen Wohnort in Deutschland geknüpft werden darf. Die Sparer dürfen fortan Haus und Garten mit dieser Altersvorsorge in jedem EU-Land erwerben. Die Bedingung, dass die Immobilie eigenständig genutzt wird, bleibt allerdings bestehen.

Konditionen dieser Möglichkeit

Die Bauherren haben allerdings bei dieser Finanzierungsquelle zu beachten, dass das entnommene Vermögen aus dieser Altervorsorge bis zum Renteneintrittsalter wieder zurück gezahlt werden muss. Ansonsten entfallen die staatlichen Zulagen sowie die steuerlichen Vorteile. Stiftung Warentest rät den Sparern weiterhin, dass auch während der Dauer der Entnahme des Kapitals die Beiträge in die Riester Rente gezahlt werden. Sollte dies nicht getan werden, so reduziert sich im Alter der entsprechende Rentenanspruch.

Rosen richtig schneiden

Die Zeit des Rosenschneidens ist jetzt da.

Um eine wunderschöne Blüte zu bekommen und auch eine kräftige Rosenpflanze

sollten einige Dinge beachtet werden.

Im Ersten Video erfahren Sie, wie die Rose im Frühjahr zurück geschnitten wird.

Im zweiten Video wird beschrieben, wie man die ausgeblühte Rose zurück schneidet.

 

Im nächsten Video wird erklärt, wie Beet-, Großstrauch- und Kletterrosen, aber auch wilde Triebe behandelt werden.

Ein Tipp zum Schluss: “Wilde Triebe ausreißen an der Austriebstelle, schneidet man sie ab kommen sie mit kräftigerem Wuchs wieder.”

Ps.: Wer noch Zeit und Lust hat, hier ein Video von einer Rosensendung im HR.

Hier geht es zum Video:

 

Die süsse Frucht aus dem Garten und dem Topf

Erdbeerpflanze

Erdbeeren neu pflanzen: Tipps und Tricks

Erdbeeren bereiten dem Gärtner zwar viel Arbeit, es ist aber ein schönes Gefühl, wenn eigene Früchte im Garten geerntet werden können. Es ist sogar möglich, die Ableger mit etwas Mühe selbst zu ziehen.

Ein Import aus Amerika

Die heutigen Erdbeeren in den Gärten stammen nicht von der Walderdbeere ab, wie viele annehmen. Sie entstanden ab Mitte des 18. Jahrhunderts aus Kreuzungen der Chile-Erdbeere mit der Scharlach-Erdbeere, die aus Nordamerika kommt. Also ist diese beliebte Gartenfrucht der Gegenwart ein Import aus der Neuen Welt. Sie hat sich in Europa gut eingelebt. Die so gezüchteten Hybride wurden als Ananas-Erdbeeren bezeichnet und verbreitete sich schnell. Früher wurden sie noch als Delikatessen gehandelt und waren wie der Kaviar nur der betuchten Oberschicht zugänglich. Heute sind sie als Nahrungsmittel –vor allem in der Erdbeerzeit – weiter verbreitet, wenn auch immer noch meistens ziemlich teuer. Viele wissen auch nicht, dass die Erdbeere zur Familie der Rosengewächse zählt. Zu dieser gehören auch Kirschen, Äpfel und Quitten. Die Erdbeere ist also botanisch mit dem Apfelbaum sehr eng verwandt. Die Blüte ist beim genauen Hinschauen sogar der Rosenblüte sehr ähnlich. Die Frucht ist eine so genannte Sammelnussfrucht. Das bedeutet, dass die Samen kleine Nüsse sind, welche sich auf der Schale des Fruchtkörpers befinden.

Erdbeere
Pflanzen mit etwas Aufwand selbst ziehen

Das Angebot von Erdbeerpflanzen für den Gärtner ist im Frühling und Sommer groß. Als Hauptpflanzzeit werden heute die Monate Juli und August bevorzugt. Das Angebot von Pflanzen und Sorten macht allerdings heute eine Pflanzung während der gesamten Vegetationsperiode möglich. Thüringer Gärtner haben einige Techniken entwickelt, wie Ableger leicht selbst gezogen werden können. Eine Methode besteht darin, die Ableger ins Erdreich einzudrücken. Dort bilden sie schnell neue Wurzeln. Wenn sie dann von der Mutterpflanze abgetrennt werden, steht bereits eine völlig ausgewachsene Pflanze in Gärtnerqualität zur Verfügung, die bereits im folgenden Jahr gute Erträge bringen kann. Ähnlich ist die Methode, die Ableger in kleine Blumentöpfe zu drücken, welche mit Erde angefüllt sind. Die Verbindung zur Mutterpflanze wird erst dann gekappt, wenn die Ableger der Erdbeere entsprechend entwickelt sind. Wichtig ist hierbei, die Pflanze immer ausreichend mit Wasser zu versorgen. Diese Methode Erdbeerpflanzen zu ziehen hat den Vorteil, die jungen Pflanzen eine Zeit lang im Topf kultivieren zu können, wenn im Garten noch kein Beet frei ist.

Bewährte Sorten für den Anbau im Kleingarten

Über die Jahrzehnte haben sich einige Erdbeersorten für den eigenen Anbau sehr bewährt: Elsanta, Senga Sengana, Polka, Korona und Elvira sind frühe Sorten. Salsa oder Thuriga reifen mittelspät bis spät. Das Pflanzen mehrerer Sorten hat den Vorteil, die Ernte über einen langen Zeitraum zu verteilen. Unter günstigen Wetterbedingungen kann sich die Erdbeerernte von Mai bis Anfang August hinziehen. Alle einmaltragenden Arten der Gegenwart sind selbstfruchtbar. Ältere Liebhabersorten wie die bekannte Mieze Schindler benötigen zu ihrer Bestäubung in der Nähe eine zweite Sorte. Hierauf ist beim Anbau zu achten, da heute nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass der Nachbar auch Erdbeeren anbaut. Die zweite Sorte ist also im eigenen Garten zu kultivieren. Mehrmals tragende Sorten ermöglichen eine erste Ernte im Juni und nach einer Pause die zweite Ernte im August und September. Allerdings tragen sie nicht so stark und bedürfen besonderer Pflege. Eine Sorte ist zum Beispiel Ostara. Als dritte Erdbeerart gibt es noch die monatlich tragenden Sorten, die allerdings nicht weit verbreitet sind.

Erdbeertorte

Die Kultur der Erdbeeren im Gartenjahr

Ideal für die Erdbeere ist ein Standort in der vollen Sonne. Die Böden sollten humusreich und locker sein. Ein windgeschützter Standort ist gut. Schwerere Böden müssen durch die entsprechende Bearbeitung gelockert werden. Gründüngung ist ebenfalls sehr hilfreich. Bewährt hat sich ein Anbau der Erdbeeren auf ca. 20 Zentimeter hohen Dämmen, die aus einem lockeren Sand-Humus Gemisch bestehen. Generell gilt: Je besser der Boden vorbereitet ist, desto mehr Früchte können geerntet werden. Pro Quadratmeter sollte mit ungefähr fünf Litern gutem Kompost gedüngt werden. Eine Einarbeitung von Stroh oder Sägemehl ist ebenfalls von Vorteil. Um Bodenschädlingen vorzubeugen, sollten an der Stelle des Erdbeerbeetes mindestens vier Jahre lang keine Erdbeeren gestanden haben. Nach der Pflanzung brauchen die Erdbeeren viel Wasser. Unkraut muss ständig gejätet werden, die regelmäßige Auflockerung des Beetes sollte selbstverständlich sein. Bilden sich Früchte, ist ein Bestreuen der Erde mit Stroh möglich. Dieses verhindert das Verfaulen der Frucht, wenn es während der Erntezeit sehr viel regnen sollte. In trockenen Zeiten schützt das Stroh den Boden wirkungsvoll vor Austrocknung.

 Bei dem Anbau im eigenen Garten sollten vor allem persönliche Vorlieben für bestimmte Erdbeeren eine Rolle spielen. Der authentische Geschmack belohnt all die Mühen.

Es geht auch ohne graben!

„Faule Gärtner lassen den Spaten ruhen und mulchen stattdessen.“

Das ist ein Spruch den ich so nicht stehen lassen kann. Viel Menschen, besonders die Senioren habe oft durch die viele Arbeit  im Garten Probleme mit den Händen und den Armen. Sei es Verschleiß, Arthrose oder andre Beschwerden. Da ist es ratsam sich Alternativen anzueignen.

Da habe ich ein Buch gefunden, welches sehr gut erklärt wie so etwas gemacht wird.

Der Experte Karl Ploberger erklärt in seinem Buch “Der neue Garten für intelligente Faule” wie man lästige Arbeiten auf ein Minimum reduziert und sich vor Schädlingen schützt.

Einige Tipps  möchte ich hier vorstellen:

Erntesegen ohne große Kosten

Der gute alte Komposthaufen hat immer schon, und auch heute noch seine Vorteile. Durch Aufschichten verschiedener organischer Materialien die in Garten und Haushalt anfallen produzieren Kleinlebewesen und Würmer einen super nährstoffhaltigen neuen Gartenboden.
Obst und Gemüse gedeihen prächtig und durch den Kompost sparen wir an Kunstdünger und das ist wiederum für unseren Geldbeutel sehr gut. Die Pflanzen sind optimal mit Nährstoffen versorgt und eine super Ernte ist uns gewiss.
Sogar zur Moosbekämpfung kann Kompost eingesetzt werden. Streuen sie etwas Kompost auf den Rasen und sie werden sehen wie das Gras wächst und das Moos verdrängt. Zusätzlich etwas Sand darüber und sie sie bewirken eine verbesserte Durchlässigkeit des Bodens, und das mag das Moos auch nicht.
Auch für die Lockerung der erde im Topf und Kübel ist er sehr gut geeignet.

Den Boden bedecken statt umgraben

Um eine lockere Erde zu bekommen wird in der Regel der Boden mit dem Spaten umgegraben. Das hat aber auch zur Folge, dass der Boden sehr feinkörnig wird.
Damit es bei Sonne und Regen nicht zur Verkrustung des Bodens kommt sollte man lieber Kompost einarbeiten oder den Boden mit Rindenmulch, Rindenhumus, Rindenkompost oder Holzfasern abdecken. Das ist nicht nur schneller getan und ist besonders nicht so belastend und anstrengen für Arme und Handgelenke.
Der lockere Boden beeinflusst das Wachstum und die Vermehrung der Kleinstlebewesen. Ist der Boden gut gemulcht leben dort auch mehr Regenwürmer die zur Lockerung der Erde beitragen.
All diese Faktoren beeinflussen das Wachstum der Pflanzen, was sich natürlich bei der Ernte bemerkbar macht.

Die Blumenwiese erspart das Rasen mähen

Ein super geschnittener Rasen hat natürlich etwas für sich. Wenn auch einige Gartenfreunde das als Frevel ansehen.
Das wöchentliche mähen ist natürlich sehr mühsam und in der Hochsaison muss es fast zweimal in der Woche geschehen. Wer das aus welchen Gründen immer nicht schafft oder tun möchte kann alternativ auch eine Blumenwiese anlegen.
Rasensprengen entfällt, und nur zwei- bis dreimal im Jahr mähen hat doch auch etwas für sich.
Das Anlegen so einer Blumenwiese wird in dem Buch Schritt für Schritt beschrieben.

Staudenbeete, Blumen die immer wiederkommen

Orange AsterDie mehrjährigen Stauden sind in keinem Garten weg zu denken. Sie überwintern im Boden und deshalb entfällt das Überwintern im Keller oder Gewächshaus. Auch das einfache Vermehren über die Teilung erspart uns einen Neukauf von Pflanzen bei Vergrößerung oder Neuanlegen eines Beetes.
Bei der Anlage des Staudenbeets sollte man auf die Blütezeit und auch auf die Wuchshöhe der Pflanzen achten. Richtig zusammengestellt blühen übers gesamte Jahr verteilt immer Blumen, die auch in der Vase unser Heim verschönern.

Trocknen, danach ab in den Topf!

FetthenneDie Vermehrung der Fetthenne

Die Fetthenne, (Mauerpfeffer), ist eine Pflanze der Gattung Sedum. Sie gibt es in mehr als 500 Arten. Sie eignen sich für die Fensterbank und besonders für den Garten. Die dickfleischigen Blätter der Fetthenne dienen als Wasserspeicher. In unserem Garten ist sie ein idealer Vertreter für trockene Standorte, beispielsweise im Steingarten, im Topf und Kübel, auf Gräbern.

Zeitpunkt

Die perfekte Zeit um sie zu vermehren ist der Frühling. Die Vermehrung der Fetthenne über Stecklinge ist die einfachste und effektivste Art. Das Dickblattgewächs ist nicht zimperlich, wenn es um das Abkneifen des Stecklings geht, Sie eignet sich mit seinen wasserspeichernden Blättern perfekt für trockene Standorte.

Vorgehensweise

Eine genaue Kopie der Fetthenne bekommt man durch die Vermehrung mittels Stecklinge. Ein bis zwei kurze, daumendicke Teilstücke reichen für eine neue Pflanze. Die Stücke lassen sich einfach abbrechen und werden ein bis zwei Tage getrocknet. Dann werden sie in einen Topf mit einem Torf-Sandgemisch gesteckt. Diesen bedecken wir mit einer Plastikfolie. Ein kleines Treibhaus ist natürlich auch gut geeignet und bildet das benötigte Kleinklima für die erfolgreiche Anzucht.

Ist die Fetthenne sehr groß geworden ist, ist eine Teilung der Pflanze auch möglich. Der ideale Zeitpunkt ist im Frühjahr. Die alte Erde wird vorsichtig von den Wurzeln entfernt. Man teilt die Pflanze, indem sie mit den Händen auseinandergerissen wird und anschließend in verschiedene Töpfe setzt.

Eine Aussaat mit Samen ist auch möglich.  Dazu benötigt man ein spezielles Aussaatsubstrat. Auf ausreichende Bodenwärme und guter Luftfeuchtigkeit sollte geachtet werden. Für diese Vermehrung ist ein Gewächshaus, ob Mini- oder Großgewächshaus, sehr gut geeignet, ja von Vorteil.

Sind Sie ein Hundebesitzer, lesen Sie auch immer wieder diese Schreckensnachricht von vergifteten Hunden, dann sollten Sie Ihren Hund davor schützen. Klicken sie auf das Banner und holen sich wertvolle Infos!

Gartenwege überlegt planen!

Die Planung der  Gartenwege

So unterschiedlich Gärten in ihrer Beschaffenheit sind, so vielfältig werden von ihren Besitzern auch dazugehörige Gartenwege angelegt. Vom einfachen Trampelpfad zwischen den Beeten im Kräuter- oder Gemüsegarten, bis hin zu perfekt angelegten Wegen aus Stein gibt es eine riesige Auswahl möglicher Gartenwege für jede Gelegenheit und jeden vorhandenen Untergrund. Die Frage nach dem passenden Weg kann daher nie pauschal beantwortet werden. Gartenwege sollten immer zum restlichen Garten passen und individuell gestaltet werden.

Wofür sind die zukünftigen Gartenwege gedacht?

Bevor es an die Neugestaltung von Gartenwegen geht, sollte überlegt werden, wozu die Wege im Garten künftig dienen. Sind sie als einfache Verbindung gedacht, um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen? Sollen sie dem gesamten Garten ein schöneres Aussehen verleihen? Gibt es Wildwechsel, der bedacht werden muss? Haben Gartenbesitzer bestimmte Wünsche, was den Belag angeht? Gibt es Höhenunterschiede auf dem Grundstück? Muss der Weg in Zukunft schweren Lasten standhalten, weil auf ihm beispielsweise auch mal das Auto oder ein Gartentraktor stehen wird? Welche Materialien und Werkzeuge werden für die Anlegung der neuen Gartenwege benötigt? Wie soll die Streckenführung sein? Gerade oder lieber gewunden? All diese und viele weitere Fragen müssen sich Gartenbesitzer beantworten, bevor sie mit der Planung und Anlegung neuer Gartenwege beginnen können.

Gut angelegte Wege erleichtern ihren Besitzern das Vorankommen im heimischen Garten, müssen aber gleichzeitig auch einer optischen Prüfung standhalten. Und da Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind, gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten, um Gartenwege zu gestalten. Dabei muss nicht immer auf teure Pflastersteine zurückgegriffen werden. Selten benutzte Wege können alternativ auch mit Beton- oder Natursteinen ausgelegt werden. Oder wie wäre es mit Holzpflaster? Sehr beliebt sind auch Wege, die mit einer Deckschicht aus Brechsand angelegt werden. In vielen Gärten wird dabei vorrangig mit einem einzigen Material gearbeitet, wenn es um die Gartenwege geht. Es wäre wohl auch ein etwas merkwürdiger Anblick, wenn ein Gartenweg aus Natursteinen direkt neben einem schlichten Trampelpfad zu finden ist. Dennoch gilt hierbei immer – erlaubt ist, was gefällt.

Festgetretener Trampelpfad oder doch lieber mit Stein gepflastert?

Für Gartenwege gibt es keine Vorgaben, was wie gestaltet werden muss. Es kommt bei der Anlegung auf den persönlichen Geschmack der Besitzer und die Bodenbeschaffenheit des Gartens an. Während Wege zwischen Beeten allgemein durch schlichtes Festtreten des Bodens angelegt werden, nehmen sich Gartenbesitzer für Wege vom Haus zur Garage zum Grillplatz oder Lagerzelt bedeutend mehr Zeit. Dabei haben sie die Wahl zwischen drei Grundmaterialien, die es in unzähligen Variationen gibt und ebenso die Bodenfarbe bestimmen: Stein, Holz und Sand. Ob Kies, Rindenmulch, Splitt oder Naturstein, die Möglichkeiten für die Gestaltung der zukünftigen Gartenwege sind riesig und Vorteile hat jedes Material. Splitt beispielsweise ist sehr preiswert, auf Rindenmulch läuft es sich wie im Wald, Kies ist wetterfest und Naturstein wirkt ganz seinem Namen nach sehr natürlich. Häufig wird für ein harmonisches Gesamtbild außerdem auf Wegbegleiter zurückgegriffen. Ein Gartenweg aus hellem Sand, gesäumt von blühenden Pflanzen ist ein ganz besonderer Blickfang, den Besucher so schnell nicht vergessen werden.

Genaue Planung der Gartenwege ist das A und O

Ist die Entscheidung für das passende Material gefallen, geht es an die Details. Wie sollen die neuen Gartenwege aussehen und wie breit müssen sie sein? Auf Hauptwegen sollten wenigstens zwei Erwachsene bequem nebeneinander hergehen können, während Nebenwege oder ein Weg im Gemüsebeet ruhig schmaler sein dürfen. Alles Andere ist wieder reine Geschmackssache. Geraden Wegen wird nachgesagt, dass sie Gärten zu sehr aufteilen würden, während viele Kurven und Abzweigungen schnell dazu verleiten, einfach über den Rasen zu laufen. Es gibt immer ein Für und Wider, das bedacht werden muss, denn Gartenwege sollen zum jeweiligen Gelände passen und natürlich dem Besitzer gefallen. Wichtig ist auch die Frage, ob die Gartenwege in Heimarbeit oder von Profis angelegt werden sollen. Materialien wie Natursteine sehen zwar sehr schön aus, ein Laie dürfte bei der Verlegung jedoch schnell an seine Grenzen stoßen. Rindenmulch oder Kies kann jedoch mit ein bisschen Geschick selbst verarbeitet werden.
Ganz gleich, für welche Art von Weg sich Gartenbesitzer am Ende entscheiden, sie müssen dabei auf zwei Dinge achten. Die genaue Bodenbeschaffenheit und das vorherrschende Klima. Steinwege auf feuchtem Boden können einsacken oder im Winter durch stehendes Wasser zu Frostschäden führen, während Wind beispielsweise bei Sandwegen leicht zu Verwehungen führt, und wer möchte schon ständig die angelegten Gartenwege von der Terrasse fegen? Im Zweifelsfall kann es daher nicht schaden, einen Fachmann für Gartenbau zu befragen, bevor es an die Anlegung der neuen Gartenwege geht.

Gartenbesitzer haben oft auch Tiere, haben Sie einen Hund? Möchten Sie Ihren Hund vor Vergiftungen usw. schützen?

Schauen Sie einmal auf folgende Seite: “Vorsicht Hundemörder!”

Er leuchtet wieder!

DWeiser Weihnachtsstern im Übertopf mit Sternener Weihnachtsstern ist eine der beliebtesten Pflanzen im Winter.

Mittlerweile gibt es ihn in verschiedenen Farben und Schattierungen.

Der klassische Weihnachtsstern ist rot. Dazu kam dann der weiße und der rosa Stern.

Neuzüchtungen bringen alle möglichen Schattierungen und auch verschiedene Blattränder.Weihnachten,Explosion im Wohnzimmer

Worauf muss ich achten beim kauf eines Weihnachtssterns?

Wollen Sie viel und lange Freude an dem Weihnachtsstern haben sollten sie auf einige Kriterien beim Kauf achten.

  1. Die kleinen Blüten in der Mitte der Pflanze sollten noch geschlossen sein.

  2. Suchen sie sich eine Pflanze mit vitalen, buschigen und vielen grünen Blättern unter den farbigen Hochblättern aus.

  3. Sind die Blätter eingerollt oder gelb (vertrocknet) oder beschädigt durch Risse oder Knicke, so lassen sie die Pflanze stehen. Es ist ein Zeichen von nicht fachmännischem Umgang mit der Pflanze.

  4. Kaufen Sie eine Pflanze im Laden und achten Sie darauf das der Stern nicht zugig ausgestellt ist. Auch sollte sie nicht von draußen geholt werden. Kälte und Zugluft verträgt der Weihnachtsstern nicht.

  5. Wickeln sie den Weihnachtsstern dich mit Papier ein alleine der Transport bei kalten Wetter vom Laden zum Auto kann der Pflanze schaden.

Nun haben sie den Weihnachtsstern zu Hause und haben Freude an ihm.

Was müssen wir beachten, damit es auch so bleibt?

Zu häufiges Gießen verursacht oft Staunässe. Darauf reagiert der Weihnachtsstern besonders empfindlich, er mag absolut keine nassen Füße.

Eine gute Alternative ist das Tauchen der Pflanze samt Topf. Lassen sie den Topf so lange im Wasser, bis keine Luftblasen mehr zu sehen sind. Danach lassen sie den Topf gut abtropfen und stellen ihn dann in den Übertopf.

Diese machen sie immer, wenn die Erde auch unter der Oberfläche trocken ist.

Stellen sie den Weihnachtsstern nach Möglichkeit an sonnigen und hellen Ort. Er liebt die Sonne und mag es warm. Die ideale Temperatur für eine lange Haltbarkeit ist zwischen 16 und 20 Grad.

Auch wenn er es warm mag, sollte er aber nicht direkter Heizungsluft ausgesetzt sein. Auch muss er vor Zugluft geschützt werden. Ist diese nicht der Fall, wird er sehr schnell die grünen Blätter fallen lassen.

Wir habe lange zeit viel Freude an dem Weihnachtsstern gehabt, da kommt die Frage auf. was nun.

Den Weihnachtsstern wieder Zum blühen bringen, aber wie?

Nach Ende der Blütezeit sollten wir den Weihnachtsstern nicht wegwerfen. Versuchen wir es doch einmal ihn wieder zum Blühen zu bringen. Dazu schneiden sie die Pflanze stark zurück, nehmen sie aus dem Topf und versorgen sie sie mit neuem Pflanzsupstrat.

Im Herbst, Anfang Oktober die Pflanze für 12 Stunden dunkel stellen. Haben sie keinen richtig dunklen Ort, dann bietet es sich an sie in einen Karton zu stellen. Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagespflanze und soll er wieder blühen darf er nicht länger als 12 Stunden dem Licht ausgesetzt sein.

Übrigens: Was da so schön bunt aussieht beim Weihnachtsstern ist nicht die Blüte! Es sind Blätter die rot, rosa und weiß sind.

 Zum Schluss ein Video, ja das sollten sie sich anschauen!

Es wünsche ihnen, dass so etwas nicht bei ihnen an den Feiertagen passiert.

 

Der nächste Winter kommt bestimmt!

Vogel mit PudelmützeVogelhäuser im Garten

Der Winter steht vor der Tür, und da ist es ratsam für unsere gefiederten Freunde einen Futterplatz an zu legen. Idealer weise ist ein Vogelhäuschen in unserem Garten das Optimale.
Gerade im letzten Winter, der sehr hart war, haben unsere heimischen Vögel sehr unter den Schneemassen gelitten. Auch die lange Liegezeit der Schnees und der gefrorene Böden machte den Vögeln sehr zu schaffen. Es war für viele fast unmöglich etwas Nahrhaftes zu finden. Deshalb sind viele Vögel im letzten Winter verhungert und erfroren. Diesen Sommer sah man weniger Singvögel wie in den Jahren davor.

Ein idealer Futterplatz ist da natürlich das Futterhäuschen. Zu einem bekommen sie dort  immer zu fressen und zusätzlich bietet es auch etwas Schutz wenn es zu stark stürmt oder schneit.

Vogelhäuser rechtzeitig im späten Herbst aufstellen

Ein Vogel merkt sich sehr gut, wo er etwas zum fressen bekommt. Auch kundschaftet er die Gegend aus in der er seine Nahrungsquelle für den Winter bestimmt. Ist die Gegend für die Vogeleltern zufriedenstellenden, so zeige sie sogar dem Nachwuchs wo die besten Futterplätze liegen. Oft sieht man im Winter, dass die Jungvögel zusammen mit ihren Eltern an er Futterstelle oder dem Vogelhäuschen sitzen und Nahrung zu sich nehmen.

Einen Fehler sollten wir aber nicht machen. Bitte füttern Sie die Vögel nicht an. Etwas ins Futterhäuschen zum anlocken ist gut, aber regelrecht füttern wenn es noch nicht gefroren hat und auch kein Schnee liegt sollte tunlichst vermieden werden. Zu bequem dürfen wir es den Vögeln auch nicht machen. Sie können genügend Nahrung, seien Insekten, Würmer oder Körner und kleine Früchte von den Bäumen und Sträuchern, finden.

Die richtige Standort

Ob ihr Vogelhaus aus Holz, Kunststoff, Metall oder Beton besteht, suchen Sie den richtigen Standort und Ihre Besucher werden es Ihnen danken. Unsere Wintergäste wollen es beim fressen ruhig haben und der Platz sollte auch geschützt sein.

  1. Das Vogelhäuschen windgeschützt aufstellen.
  2. Vögel mögen eine Rundumsicht, bei Gefahr können sie schnell fliehen und Schutz suchen.
  3. Sträucher und Bäume in der Nähe sind beliebte Zufluchtsorte.
  4. Nicht zu nah an Fenstern, Vögel erkennen keine Fensterscheiben.
  5. Umwickeln sie den Standfuß der Vogelhäuschens mit Stacheldraht, so können Katzen und andre Tiere nicht daran hoch klettern.

Das AnfütternVogelhaus mit Holzschindeln

Jede Vogelart hat ihre Vorlieben was das Futter angeht. Amseln, Drosseln und Rotkehlchen sind Weichfutterfresser, die gerne Äpfel, Rosinen oder Getreideflocken fressen.
Buch-, Berg- und Grünfink, Dompfaff, Kernbeißer, Stieglitz und Zeisig sind Körnerfresser. Sie mögen Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne und energiereiche, ölhaltige Sämereien wie Hanf oder Mohn.

Fettfutter eignet sich besonders gut für Spechte und Kleiber.
Meisen, Haussperling („Spatz“) und Feldsperling dagegen nehmen (fast) alles.
Bietet man in seinem Garten also Weichfutter, eine Körnermischung und Fettfutter, ist die Futterstelle für fast alle Wintervögel interessant.
Beim Kauf des Futters sollten Sie auf die Qualität achten. Billiges Futter enthält oft Füllstoffe ohne Nährwert, ist mit Sand gestreckt und kann zur Ausbreitung der stark allergenen Ambrosia beitragen. Hochwertiges Futter enthält alle wesentlichen Nährstoffe.

Ihr Vogelhaus immer beobachten

Verweigern die Vögel das Futter welches Sie ihnen anbieten kann es verschiedene Gründe haben. Zu einem kann das Futter alt sein, zum Beispiel Meisenknödel besten aus viel Fett und Körner und altes Fett riecht ranzig und schmeckt nicht.

Der Standort könnte auch verkehrt sein. Herumstreunende Katzen und Hunde stören die Ruhe der Vögel doch, auch wenn sie nicht ans Vogelhäuschen herankommen. Auch könnte es etwas zugig sein und zu wenig windgeschützt stehen.

Nehmen Sie altes Futter von der Futterstelle weg, füttern Sie immer nur eine Tagesration, frisches Futter und Wasser jeden Tag ist wichtig.

Die herkömmlichen Futterhäuschen werden auch schon einmal mit Kot verdreckt. Diesen müssen Sie unbedingt täglich entfernen da sonnst die Gefahr von Übertragung von Krankheiten erfolgen kann.

Habe Sie dieses alles beachtet, dann werde Sie im Winter viel Freude an Ihren Gästen haben.

garten-topf-vase-vogelhausVogelhäuser sichern den Artenbestand

Haben Sie den Idealen Standort und viele Besucher in Ihrem Vogelhäuschen werden Sie im nächsten Winter auch diese gefiederten Freund mit Ihrem Nachwuchs an dem Futterplatz wiedersehen. Somit sichern Sie indirekt den Artenbestand.

Auf eines sollten sie achten, wenn es im Frühjahr zur Brutzeit kommt, sollte ihr Vogelhaus keinesfalls als Nistplatz dienen. Dafür sind verschiedene Nistkästen für jede Vogelart zu bekommen. Diese unterscheiden sich in der Größe des Kastens und auch in der Größe der Einfluglöcher.

Haben Sie Ihren Urlaub schon gebucht?
Bevor Sie das tun, sollten Sie dieses Video anschauen!

Lasst mir meine Ruhe!

SichtschutzeckeAnlegen einer Sichtschutzecke im Garten
 
Jeder Garten sollte seinem Besitzer eine gemütliche Rückzugsecke bieten, die ihn gegen den Wind schützt, aber auch gegen die Blicke von außen. So gern man seine Nachbarn vielleicht auch hat, man möchte doch nicht ständig im eigenen Garten auf dem Präsentierteller sitzen. Zudem gibt es meist mindestens einen Nachbarn, den man absolut nicht gern hat. Ein gemütlicher Ruheplatz, der einem in seiner freien Zeit Schutz vor den Nachbarn bietet, ist häufig ganz leicht selbst zu bauen und muss unter Umständen nicht einmal etwas kosten.
 
Sichtschutzzaun und Hecken von der Rolle

Sichtschutzzäune sind in vielen Varianten in den Baumärkten erhältlich. Je nach Qualität sind sie jedoch teilweise auch sehr kostspielig. Wen dies nicht abschreckt, der bekommt mit ein paar Bodeneinschlaghülsen, einigen Pfosten und den Sichtschutzelementen schnell einen schönen abgeteilten Bereich, der langlebig ist und wenig Pflege benötigt. Ist dieser Bereich zu klein von der Grundfläche her, oder man hat die Elemente zu hoch gewählt, kann der geplante Rückzugsort leicht einen Gefängnischarakter bekommen. Schließlich will man sich nicht selbst einsperren, sondern die Blicke aussperren. Eine andere Möglichkeit ist, ein großes Partyzelt  mit Seitenwänden aufzustellen. Schmückt man das Zelt dann noch mit einer LED Lichterkette  hat man eine Art Gartenhäuschen, in dem man laue Sommernächte verbringen kann. Diese Lösung taugt allerdings nicht auf ganz lange Sicht, kann aber zum Beispiel nur für den Sommer Ideal sein. Dann gibt es noch die sogenannte Hecke von der Rolle. Hier ist auf ein Netz künstliches Blattwerk aufgeklebt oder eingewebt und man kann es wie Maschendraht von der Rolle wickeln. Ähnlich wie Maschendraht wird es zwischen den Pfählen gespannt. Diese Form des Sichtschutzes ist in verschiedenen Blickdichten erhältlich. Wer es völlig blickdicht möchte, muss eventuell zwei Lagen spannen.

Bambus von der Rolle und in der Natur

Bambusmatten und Rollen sind recht blickdicht, doch bei Wind oder Sturm sind sie nicht besonders haltbar und zerfleddern schnell. Zudem benötigen sie recht viele Pfosten und Querstreben, um sich halten zu können. Ist bereits ein Maschendrahtzaun oder Ähnliches vorhanden, können sie jedoch besonders schnell und günstig für einen dichten Sichtschutz sorgen. Der natürliche Bambus, den man um eine Sitzecke herumpflanzen kann, bietet ebenfalls verhältnismäßig zügig einen guten Sichtschutz. Man muss aber bedenken, dass er zum einen recht intensiv auch auf andere Beete, in denen man ihn nicht haben möchte, auswächst und seine kleinen fusseligen Blätter über das komplette Grundstück verteilt. Auf den Wegen und der Terrasse sind diese dazu noch besonders rutschig.

Lebende Sichtschutzhecke

Natürlich dauert es eine Weile, bis eine richtige Hecke wirklich Sichtschutz bietet. Dafür wirkt sie erheblich natürlicher als eine Mauer oder Flechtzaunelemente und bietet zudem noch einen Lärmschutz. Wer schnell eine natürliche Hecke in seinem Garten möchte, sollte zu den schnell wachsenden Sorten wie Liguster oder Feldahorn greifen. Doch hat sie einmal die passende Höhe und Dichte erreicht, müssen die meisten Hecken zweimal jährlich geschnitten werden. Auch neigen sie dazu, höher zu werden als erlaubt ist. Hat man sie also näher als etwa drei Meter an die Grenze zum Nachbarn gepflanzt, muss man stets zurückschneiden oder mit dem Nachbarn schriftlich eine größere Höhe vereinbaren.

Der kostenlose Sichtschutz

Um eine kostenlose Hecke zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht aus vielen Weidenzweigen, die man vorzugsweise selbst im Garten hat. Nun spitzt man die dickeren Zweige ein wenig an und steckt sie in einem Abstand von etwa vierzig bis fünfzig Zentimetern in den Boden. Dann kürzt man sie oben alle auf die gleiche Länge. Die dünneren Zweige sollten so lang wie möglich verbleiben und von unten beginnend in die aufrechten Äste geflochten werden. Nach jeder Reihe drückt man die Vorherige mit einem Stück Holz ein wenig herunter, sodass ein dichtes Gewebe entsteht. Einige der aufrechten Äste werden sicher ausschlagen und weiterwachsen. Hier muss man entscheiden, ob dies gewünscht ist oder ob man die Hecke in ihrer trockenen Form behalten möchte. Die andere Variante ist ähnlich, aber erheblich breiter und stabiler. Hier werden auch aufrechte dicke Äste eingesteckt oder in diesem Fall besser eingeschlagen. Sie können einen etwas breiteren Abstand haben, benötigen dafür aber zwei Reihen mit einem Abstand von mindestens vierzig Zentimetern zwischen den Reihen. Dazwischen wird dann alles Gehölz, das im Garten anfällt und sogar der Rasenschnitt gelegt. Nie wieder muss man mühselig mit einer Schubkarre zur Sammelstelle für Grünabfälle fahren, um seine Äste und Zweige loszuwerden. Diese Hecke kann dann noch mit Rankpflanzen wie Efeu, oder auch blühenden Kletterpflanzen wie Rosen oder Clematis berankt werden. Ein Garten mit so einer Hecke wird jeden Vogelfreund vor Neid erblassen lassen, denn alle Vogelarten ziehen enormen Nutzen daraus.

Ps.:Haben Sie Ihren Urlaub schon gebucht?
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